Wann Hundepsychologie wichtig ist

Wofür braucht man die Hundepsychologie?

Die idyllische Vorstellung vom harmonischen Zusammenleben zwischen Mensch und Hund endet oft, wenn sich beim Hund Verhaltensweisen eingeschlichen haben, mit denen sein Besitzer nur schwer klar kommt.

Das mag das ständige Kläffen am Gartenzaun sein, das Anbellen von Besuchern oder, das Verjagen vom Postboten.
Auch ausgeprägtes Jagdverhalt oder allgemein flegelhaftes Verhalten, von unseren Hunden, wird oft als störend empfunden.
Manchmal können solche „Macken“ des Hundes seinen Menschen schlichtweg zur Verzweiflung bringen und es wird nicht selten überlegt, ob man den Hund abgeben muss.
Doch bevor man diesen Schritt wagt, setzt man sein Vertrauen doch meist auf die moderne Hundepsychologie und engagiert einen Fachmann.

Was versteht man unter Hundepsychologie und was macht genau ein Hundeverhaltenstherapeut?

In der Hundepsychologie werden nicht unbedingt psychische Krankheiten des Hundes behandelt. Diese kommen nämlich seltener vor als man denkt.

Psychisch bedingte Krankheiten sollten (nur) von Tierärzten behandelt werden, die eine Zusatzqualifikation für die Hundeverhaltenstherapie haben – nicht zuletzt, weil dabei oft eine medikamentöse Behandlung notwendig ist.

In den meisten Fällen aber ist oft das von Menschen als Verhaltensauffällig angesehene Verhalten unserer Haushunde artgerecht.
Hier wären unter anderem das Jagdverhalten, das Bellen und sogar einige flegelhafte Verhaltensweisen zu nennen.

Desweiteren entstehen oft Verhaltensauffälligkeiten beim Hund, wenn dieser nicht genug Ausgelastet ist, oder er zu wenig Ruhe bekommt.

Auch Haltungsfehler können sich gravierend auf das Benehmen des Hundes auswirken.

Die Hundepsychologie hilft Hunden auch ihre Ängste abzubauen. Hier haben wir Euch ein tolles Youtubevideo von Tiertv rausgesucht: „Tipps für ängstliche Hunde!“

Ein gut ausgebildeter Hundepsychologe…

…wird die häusliche Situation, das Verhältnis und den Umgang zwischen Mensch und Hund und die gesamten Haltungsbedingungen in Betracht ziehen, um dem Hund helfen zu können sich besser zu Verhalten.

Manchmal sind sogar nur kleine Veränderung nötig, um eine Besserung im Hundeverhalten zu erzielen.
Ist eine Verhaltensweise des Hundes aber sehr stark verinnerlicht, so sind mehrere Schritte zur Behandlung notwendig. Die Hundepsychologie sieht hier als Therapie eine Kombination aus Gehorsamstraining und Optimierung der Haltungsbedingungen sowie der artgerechten Beschäftigung vor.
Die Kunst dabei ist, dem Hund verständlich zu machen, was er nicht darf, ihm aber auch zu zeigen, wie er sich anstelle von dem unerwünschten Verhalten benehmen soll.

Bei der Hundepsychologie steht die Beratung und Aufklärung des Hundebesitzers über die Bedürfnisse seines Hundes mit an erster Stelle.

Gut ausgebildete Hundetrainer…

… ziehen die Hundepsychologie stets mit in ihrem Trainingsprogramm ein. Das ist auch wichtig, denn ein ausgeglichener, glücklicher Hund, der in einer harmonischen Beziehung mit seinem Menschen lebt, lernt natürlich wesentlich schneller.

Brauchen Sie Hilfe und Unterstützung bei der Erziehung Ihres Hundes? Dann vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin oder nutzten Sie unsere weiteren Angebote zur Hundeerziehung.

One Comment

  1. Birgitt sagt:

    Ein sehr wichtiger Punkt. Erst muss der Hund verstanden werden.

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